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Aldo Runfola
Die Trilogie

Eröffnung: Donnerstag, 14. April 2005, 19 Uhr
15. April – 12. May 2005
Öffnungszeiten: Die - Sa, 12 – 19 Uhr

PLAY_gallery for still and motion pictures freut sich, erstmals in Berlin Arbeiten des italienischen Künstlers Aldo Runfola zu präsentieren. In der Ausstellung The Trilogy zeigt Runfola drei Videoarbeiten, produziert von Fine Arts Unternehmen AG, sowie Fotografien.

Das Überthema der Arbeit “ADAGETTO”, 2004, ist “Kultur”. Wissen und Verstehen des anderen; Kultur stellt als ein Objekt der Begierde die einzige realistische Möglichkeit dar, sich näher zu kommen sowie das Nebeneinanderstehen von Erfahrungen zu ermöglichen. Diese Erfahrungen sind im besten Fall verschieden, im schlechtesten Fall einander fern oder unvereinbar.

In dem Video “ALIAS” stellen zwei weibliche Figuren eine Frau in verschiedenen Lebensabschnitten dar, die dem Sohn und Vater/Ehemann Abendessen serviert. Vater und Sohn sitzen sich an einem Tisch gegenüber. Als eines Abends das Abendessen beendet wurde und die Männer gegangen sind, ist es die Frau, die das Ritual fröhlich zelebriert. Ein philosophischer Abriss, der die Familie nach wie vor als ein Gefüge zeigt, das es zu verstehen und zu reinterpretieren gilt. A L I A S deutet Themen wie den Erhalt der Menschheit und das Schicksal der Menschen an.

Der mit A R S I betitelte Film ist ein Akronym der Namen Aldo Runfola/Arthur Rimbaud und „Stagione all'Inferno“ („Jahreszeit in der Hölle“). Aber es ist auch die Vergangenheitsform des italienischen Verbes “ardere”, brennen (to burn), folglich lautet der englische Untertitel “burned”. In zwei aufeinanderfolgenden Nächten gedreht, spielt der Film auf zwei parallelen Ebenen. Auf der einen gibt es eine Lesung des Textes “Eine Jahreszeit in der Hölle” von A. Rimbaud, auf der anderen findet die reale Handlung statt die mit wenigen wesentlichen Gesten dargestellt wird.

ARSI ist ein Film über das Warten, ein nie gehaltenes Versprechen („So much for my fame as an artist and story-teller) mal länger oder kürzer – jeweils vom Vermögen des Zuschauers abhängig, wie er sich von seinen eigenen Empfindungen gefangennehmen lassen kann, um zum Ende zu gelangen.

 

Aldo Runfola
born 1950 in Palermo, works in Civenna (Italy) and New York (USA)
Solo exhibitions: 2005 Galleria Pack, Milano (Italy), Play_gallery for still and motion pictures, Berlin (Germany); 2004 Michela Rizzo Artecontemporanea, Venice (Italy); 2003 Galeria Pack, Milano (Italy); 1999 The Gallery at Pentagram, London, (UK); 1993 Galleria Inghilleri, Milano (Italy); 1992 Studio Michela Scotti, Milano (Italy); 1984 Galleria De Ambrogi, Milano (Italy)
Group exhibitions: 2004 The billboard project (CZ); 2002 Reproduktion, Galerie Bernhard Knaus, Mannheim (Germany); 1991 Progetto Firenze Contemporanea, Interni d`artista, Palazzo Budini Gattai, Firenze (Italy); 1990 Progetto Borderline, Interni d`artista, Monteciccardo, Pesaro (Italy); 1989 XXXI Biennale Nazionale d `Arte, Milano (Italy); 1986 Ouvres Vives, Centre d`Art Contemporain, Castres (France); 1985 Convergences Sud, Maison de Gascogne, Auch (France); Dopo il concettuale, Palazzo delle Albere, Trento (Italy); 1984 Nuovi Argomenti, P.A.C., Milano (Italy); Senza Titolo, Galleria Ferrari, Verona (Italy); Paesaggio & Paesaggio; Palazzo Ducale, Mantova (Italy); Itinéraires du Versant Sud, Centre Régional d`Art Contemporain, Toulouse (France); Giuste Distanze, Spazio Arte, Mendrisio (Switzerland); 1983 Grandi Onde; Galleria Artra, Milano (Italy)


“The Trilogy”, Aldo Runfola
  
   
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